Freitag, 14. Dezember 2012

Wann benötigt ein SAP Anwender keine Softwarepflege?

Es gibt drei Fälle, wo ein Anwender auf SAP Wartung verzichten kann.

1. Die SAP Installation läuft seit mindestens einem Jahr stabil. Ein Update
auf ein neues Release ist auf absehbare Zeit (3 Jahre) nicht geplant.

2. Die Installation beinhaltet nicht die Module HR. Neue Funktionen werden
individuell in Auftrag gegeben.

3. SAP fordert, daß der Anwender insbesondere für alle Personen, die die SAP
Software indirekt nutzen über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügen
muss, wie in der Preis und Konditionenliste näher definiert. Diese
Nutzungsrechte sind vergleichbar mit CALs in der Microsoft Welt. Es handelt
sich um eine Nutzung, die vollständig von der SAP Installation abgekoppelt
ist. Der Anwender einer Drittsoftware, die auf Informationen/Daten aus der
SAP Installation zugreift, nutzt im Wesentlichen die Datenbank im
Hintergrund und nicht alten oder neue SAP Funktionen; gerade diese
gewünschten Funktionen findet er in einer Software eines Drittanbieters.
Diesem Anwender sind neue SAP Funktionen egal, es interessieren ihn im
Wesentlichen Informationen aus der Datenbank. Damit erreicht den Anwender
die Forderung nach neuen Funktionen durch einen Softwarepflegevertrag nicht.
Wenn die #SAP Installation so fehlerhaft ist, dass sie stehen bleibt, dann
hat das Anwenderunternehmen wirklich andere Sorgen, als dass die Nutzer der
#Drittsoftware eine Behebung des Fehlers fordern. Die regulären SAP Nutzer
haben genügend Geld über den Kauf und den #Pflegevertrag bezahlt, um ein
Anrecht auf Unterstützung durch den Hersteller zu erhalten.

[tags AGB, Lizenz, Software, Wartung, indirekt Nutzung, Softwarepflege]
[category SAP, aktuell]

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