Dienstag, 27. November 2012

Übliche Lizenzmodelle

Es findet sich je nach #Softwarehersteller eine große Variationsbreite
an verschiedenen Lizenzmodellen und -metriken. Eine grobe Einteilung
orientiert sich zunächst an Einzel- und Volumenlizenzen.
Letztere ermöglichen die Installation einer im Vorfeld vereinbarten
Anzahl von Softwarekopien z.B. von einem Datenträger meist unter
Gewährung von Rabatten. In der Praxis gebräuchliche Lizenzmetriken
sind z.B. Name-User-, Client-Access-, Concurrent-User, Prozessor-
oder Lizenzen mit festem Bezug zur Hardware (OEM), die
beliebig miteinander kombiniert werden. So verlangt z.B. #Microsoft
nicht nur eine ordnungsgemäße Lizenzierung von Server und Client,
sondern unter Umständen auch die Lizenzierung des Zusammenspiels
beider mittels sog. Zugriffslizenzen, den erwähnten Client-
Access-Lizenzen (kurz CAL). Im Gegensatz zu Client und
Serverlizenzen werden CAL bei der Installation der Software nicht
über Lizenzschlüssel im System eingetragen, was die korrekte
Überwachung der ordnungsgemäßen Lizenzierung zusätzlich erschwert.
Weitere Probleme beim Lizenzmanagement können sich
durch die zunehmende Verwendung von Virtualisierungssoftware
ergeben, die das lokale Ausführen von Desktop- oder Server-Anwendungen
erlaubt, ohne dass diese installiert werden müssen.
Meist wird neben der Lizenzierung des hostenden Systems vom
Softwarehersteller auch die gesonderte #Lizenzierung der zugreifenden
Gastsysteme gefordert.

aus
http://www.susensoftware.de/aktuelles/news/HLFP_Newsletter_IT-Recht_2._Halbj
ahr_20111.pdf


oder
http://www.hlfp.de/fileadmin/redaktion/5._Downloads/Dezernat_IT-Recht/02_201
1.pdf


weitere Infos unter
http://www.facebook.com/pages/susensoftware-GmbH/115932378497630?ref=hl

[tags AGB, Lizenz, OEM, Software, Lizenzmodelle, Erschöpfungsgrundsatz,
Lizenzmanagement]
[category Microsoft, aktuell]

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