Donnerstag, 19. April 2018

EuGH schockiert IT Branche


Der EuGH hat mit dem Usedsoft-Urteil die IT Branche nachhaltig schockiert. Auch wenn die Ergebnisse des Urteils schon dem entsprach, was in Deutschland einige Literaturstimmen und Gerichte vertraten, ist gerade die Begründung des Urteils auch für deutsche Leser explosiv.

Das Aufspaltungsverbot greift im übrigen nicht ein, wenn die entsprechenden „Lizenzen“ nur auf Nutzerzahlen oder abstrakt auf die jeweils angeschlossenen Geräte abstellen. Der EuGH verweist zwar in der Randziffer 71 seines Urteils darauf, dass der Erschöpfungsgrundsatz nicht dazu dienen könne, den „Kreis der Nutzer“ der Kopie (…) ausweiten zu können“. Der Begriff des Nutzers ist aber zu vage. Es können sich hintereinander verschiedene Nutzer auf einen Terminal zugreifen, ohne dass damit ein zusätzlicher urheberrechtlicher Vorgang verbunden wäre. Denn die Bildschirmanzeige als solche ist nach herrschender Ansicht noch nie ein urheberrechtlicher Vervielfältigungsvorgang gewesen. Insofern gibt es einen urheberrechtlichen Bereich, der von vornherein unter dem Gedanken der Benutzungsfreiheit fällt, nämlich den Bereich der bloßen Nutzung von Software an einem einfachen Terminal in einen nichtöffentlichen Bereich. In einem solchen Fall fehlt es wegen des Erstellens von Hard Copies an einer Vervielfältigung im Sinne von §69c Nr. 1 UrhG. Im Übrigen greift das Urheberrecht erst dann wieder ein, wenn die entsprechende Software der Öffentlichkeit zur Nutzung bereitgestellt wird (§69 c Nr. 4 UrhG). Das Aufspaltungsverbot kann daher gar nicht den Fall erfassen, dass ohne urheberrechtlich relevante Nutzung Software im Namen der allgemeinen Benutzungsfreiheit zum Einsatz gebracht wird. In einem solchem Fall kommt es nämlich gar nicht zur Anwendung des Erschöpfungsgrundsatzes und zu seiner Interpretation. Der Vorgang ist schlichtweg urheberrechtsfrei.

Quelle: Prof. Dr. Thomas Hoeren, München OSE Symposion Januar 2013

Mittwoch, 4. April 2018

Standard für digitales Merchandising

Mit seiner Lösung, die auf IoT und der SAP Cloud Platform basiert, stellt Indigo Media ein Angebot für eine neue Generation von Responsive Shops bereit. Im E-3 Exklusivinterview spricht CEO Guillaume Waline über seine Visionen von digitalem Merchandising und Big Data für Retailer.
Quelle: E-3 Magazin
Link: https://e-3.de/2018/01/24/standard-fuer-digitales-merchandising/

Donnerstag, 22. März 2018

Stets flexibel und am Puls der Zeit

Wie hat sich das Berufsfeld des SAP-Beraters verändert? Wolfgang Stadler, Vorstand des Münchner SAP-Dienstleisters Procon IT, erklärt im Interview, vor welchen Herausforderungen IT-Beratungen aktuell stehen und worauf Neueinsteiger achten müssen.
Quelle: E-3 Magazin
Link: https://e-3.de/2018/01/23/stets-flexibel-und-am-puls-der-zeit/

Montag, 19. Februar 2018

85 Prozent der Daten sind überflüssig

Ein Systemscan beim Klinikbettenproduzenten Stiegelmeyer brachte zum Vorschein: hunderte Eigenentwicklungen werden nicht genutzt und ein Großteil des Datenbestandes ist überflüssig.
Quelle: E-3 Magazin
Link: https://e-3.de/2017/11/23/85-prozent-der-daten-sind-ueberfluessig/

Dienstag, 9. Januar 2018

Erste am Markt

75 Prozent der Fertigungsbranche sehen sich laut einer aktuellen Studie des Application-Data-Management-Spezialisten Winshuttle unter Druck, Produkte schneller auf den Markt zu bringen.
Quelle: E-3 Magazin
Link: https://e-3.de/2017/11/13/erste-am-markt/